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Laternenträume

Laternentraum Wenn ich tot bin, möchte ich immerhin so eine Laterne sein, und die müsste vor deiner Türe sein und den fahlen Abend überstrahlen. Oder am Hafen, wo die großen Dampfer schlafen und wo die Mädchen lachen, würde ich wachen an einem schmalen schmutzigen Fleet und dem zublinzeln, der einsam geht. In einer engen Gasse möcht' ich hängen als rote Blechlaterne vor einer Taverne - und in Gedanken und im Nachtwind schwanken zu ihren Gesängen. Oder so eine sein, die ein Kind mit großen Augen ansteckt, wenn es erschreckt entdeckt, dass es allein ist und weil der Wind so johlt an den Fensterluken - und die Träume draußen spuken. Ja, ich möchte immerhin, wenn ich tot bin, so eine Laterne sein, die nachts ganz allein, wenn alles schläft auf der Welt, sich mit dem Mond unterhält natürlich per Du. (Wolfgang Borchert) Lantern dream When I'm dead, I would like to anyway be such a lantern, and it should be in front of your door and the pale one Outshine evening. Or...

Der falsche innere Wahn der Menschheit?

Wir reden von universell, wir reden von Innovation, wir reden von Liebe, wir reden von Gott und Werten und wir reden ganz viel über Wirtschaft, Wachstum und Sicherheit. Die Digitalisierung, und durch Sie Menschen und Kontinente verbinden zu können ist ein Schritt. Definitiv ein richtiger und universell großer Schritt und in der ganzen weltlichen und menschlichen Betrachtung der wahrscheinlich wichtigste Schritt. Jedoch befinden wir uns nun weltlich in einer Sackgasse und nicht nur weltlich sondern vor allem menschlich. Die Frage wie nutzen wir die Digitalisierung als etwas kluges unabhängig von Machtansprüchen, als einen ehrlichen Zugang und Raum der allen zur Verfügung steht und beim Wachstum für jeden behilflich ist. Innerer Wachstum wie auch das Wachstum mitteinander. Universell und innovativ zu denken bedeutet nicht weiterhin über Machtstrukturen, Geld oder Besitzansprüche zu denken oder darüber nachzudenken wie die Digatilisierung zur Manipulation missbraucht werden könnte...

PROTESTAKTION

Jedes Individuum hat Frieden verdient und kein Mensch hat das Recht jemand anderen in Kriegshandlungen hineinzuziehen. Wer Krieg führen möchte soll dies tun, jedoch müssen wir dann Orte auf dieser Welt etablieren, Kriegs-Reiseziele wo es möglich ist das die die Krieg wollen dort untereinander diesen gemeinsam austragen. Somit ist die Möglichkeit gegeben das alle anderen Menschen in Frieden ihr Leben in ihrer jeweiligen Region und ihren Ländern führen können. Es kann doch nicht sein, das wir uns als Menschheit immer nur im Kreis drehen und die eigentlichen Wunder des Lebens verpassen weil einander die Zeit fehlt all diese zu leben, überhaupt zu etablieren oder zu entdecken. Sind wir eine intelligente Spezies oder sind wir nur ein Monster das immer alles wieder auffrisst? Ich hisse eine weiße Fahne mit innerer schwarzer Abgrenzung, eine weiße Fahne die symbolisiert das Individuen Rechte haben, Menschenrechte und das Anrecht auf respektvollen Umgang miteinander. Der Raum eines Mensche...

...das Leben auf der Erde mit all seinen Möglichkeiten könnte Wunder-Voll sein aber dafür braucht es uns alle...

 Wie ich Welt sehe hängt davon ab wie Welt mir begegnet oder was Welt im Umgang miteinander tut. Ich tue mich schwer in dieser Welt und nicht weil ich sie furchtbar finde sondern Wunder-Voll. Jedoch was mich tief schmerzt ist das fehlende Verständnis der Menschen für Wunder. Jeder Mensch ist Einzigartig und ein Wunder, jedes Tier und jede Pflanze ist ein Wunder...unser Planet ist ein absolutes Wunder, einzigartig in seiner Art, ein Gebilde, ein Gemälde das es ermöglicht Leben, Vielfalt zu schenken. Mir tut es tief im Herzen weh, das wir Menschen scheinbar nicht in der Lage sind all diese Wunder zu sehen und in Frieden damit sein können, in Ruhe...das einzige was uns immer wieder im Miteinander einfällt ist die Wunder und Möglichkeiten zu missbrauchen. Ist Geld das Übel von allem? Ich mag Geld aber nur weil es die Möglichkeit bietet sich frei und individuell für etwas zu entscheiden, seiner Individualität Ausdruck zu verleihen. Was ich an Geld nicht mag ist der Missbrauch der damit ...

War der Mensch mal intelligent?

Sind die Pflanzen doch viel intelligenter als wir Menschen?  Die Pflanze (der Baum, die Blumen, der Pilz, Mose, Farne....) sie hat sich in ihrem Ursprung dafür entschieden standhaft zu sein und zu bleiben...sich zwar zu vermehren über Samen und Früchte oder vegetativ...aber ihre Entscheidung ist ein Standort und ist damit in sich selbst alles, Haus, Familie Versorgungssystem, Ebbe und Flut, Wachstum und Verfall, Jahreszeiten, Zyklen, Beständigkeit, Schutz, Geborgenheit, Sozialisation, immer verwurzelt und im Kontakt mit allem.. Im Gegenzug der Kern, die Ursprungs-Zelle des Gehirns, das Ego des Menschen hat sich sozusagen vor Millionen von Jahren dafür entschieden beweglich zu sein, unabhängig, nicht verwurzelt und verbunden, Individuum zu sein....jedoch ist das wirklich intelligenter gewesen, sinnvoller, erfüllender, lebendiger, vielfältiger, interessanter...sind wir Menschen wirklich intelligent? Das einzige was wir mit dem überproportionalen Wachstum des Gehirns schaffen ist eine...

Qualifiziert Wandern

 

blaue Farbe

  bäumt sich auf Fische gleiten Wasser Möwen erschrecken  Größe Wellen Macht kreischen aufgebracht beschimpfen  das Meer nicht mehr sacht  bis zum Horizont steht es gebrochen wild rasend vor Wut Tanz der Wellen  begeht es das Meer

Von Westende nach Ostende und wieder zurück

Strauch mit herzförmigen Blättern (Tanka nach altjapanischer Art) von Erich Fried Sommerregen warm: Wenn ein schwerer Tropfen fällt bebt das ganze Blatt.  So bebt jedes Mal mein Herz wenn dein Name auf es fällt.  

Wer ist eigentlich Franz Werfel?

Franz Viktor Werfel   (*  10. September   1890  in  Prag ,  Österreich-Ungarn ; †  26. August   1945  in  Beverly Hills ,  Kalifornien ,  Vereinigte Staaten ) war ein österreichischer  Schriftsteller  jüdischer Herkunft mit  deutschböhmischen  Wurzeln, der aufgrund der  nationalsozialistischen  Herrschaft ins  Exil   ging und 1941 US-amerikanischer Staatsbürger wurde. Er war ein Wortführer des lyrischen  Expressionismus . In den 1920er und 1930er Jahren waren seine Bücher  Bestseller . Seine Popularität beruht vor allem auf seinen erzählenden Werken und Theaterstücken, über die aber Werfel selbst seine  Lyrik  setzte. Mit seinem Roman  Verdi. Roman der Oper  (1924) wurde Werfel zu einem Protagonisten der  Verdi-Renaissance  in Deutschland . Besonders bekannt wurden sein zweibändiger historischer Roman  Die vierzig Tage des Musa Dagh  1...

Ich bin der Engel der Verzweiflung

Ich bin der Engel der Verzweiflung. Mit meinen Händen teile ich den Rausch aus, die Betäubung, das Vergessen, Lust und Qual der Leiber. Meine Rede ist das Schweigen, mein Gesang der Schrei. Im Schatten meiner Flügel wohnt der Schrecken. Meine Hoffnung ist der letzte Atem. Meine Hoffnung ist die erste Schlacht. Ich bin das Messer mit dem der Tote seinen Sarg aufsprengt. Ich bin der sein wird. Mein Flug ist der Aufstand, mein Himmel der Abgrund von morgen. Quelle: Heiner Müller "Werke 1 / Die Gedichte"; Suhrkamp Verlag

Märchenzeit: "Das Unglaubliche" von Johann W. Wolf

Es war ein Edelmann, der fuhr nicht anders, als mit vier Pferden aus und tat dabei so stolz, als ob er der König oder gar der Kaiser von Deutschland wär. Das ärgerte einen Bauern, welcher neben dem Edelhof wohnte und sechs Pferde hatte. Als der Edelmann es ihm zu bunt machte, spannte er seine Sechs an seinen großen Heuwagen und fuhr stets hinter dem Edelmann drein, zwei Knechte vorn, er in der Mitte und vier Knechte hinter ihm. Das erste Mal tat der Edelmann, als bemerke er das nicht, das zweite Mal warf er dem Bauern nur einen giftigen Blick zu, das dritte Mal rief er, wenn das noch einmal geschehe, dann... Was er weiter sagte konnte kein Mensch verstehen, denn sobald der Edelmann anfing zu sprechen, gab der Bauer den Knechten ein Zeichen und sie knallten mit ihren Peitschen, als ob das wilde Heer heranführe. Am folgenden Morgen verklagte der Edelmann ihn beim Richter. Der setzte seine Brille auf und schlug alle seine Bücher auf, aber ein solcher Fall stand nicht darin. Endlich en...

Ernährungspyramide

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Hamlet und Ophelia

Textauszüge aus "Die Hamletmaschine" von Heiner Müller

Faltenschlag

Eingegrabener Faltenschlag in der Ritze fest verankert Haut Landkartenfelder, Weggefährten, Sinnflut jeder Gang gekennzeichnet jeder Ort des Verweilen benannt porentief Rausch, Leben, Abgang.

Isolationshaft

Die Urlaubsvertretung oder zeitlich begrenzte Isolationshaft? Ein Tagebuch (Auszug) 2012  Heute, an einem Tag wie diesem   zwischen Sonnenstrahlen und Autolärm habe ich das Bedürfnis meine Sachen zu packen und zu fahren ans Meer. Die Weite möchte ich fühlen, die Reinheit der Luft atmen, die Wellenschläge hören und den Wind spüren auf meiner Haut, doch ich bleibe sitzen auf meinen Backen die man Arsch nennt. Sechs Stunden Arbeit liegen noch vor mir, Arbeit die man eigentlich gar nicht Arbeit nennen darf. Es kommt kein Kunde. Ich sitze auf meinem Hinterteil und schaue immer wieder auf die Straße; sehe einen Ausschnitt des Lebens durch Glas. Sehe eine Ampel die im selben Rhythmus die Farbe wechselt, kleine Autos, große Autos, Menschen mit heller und dunkler Haut die meist grimmig gucken und gelangweilt sind von ihrem eigenen Dasein. Habe schon Zeitung gelesen, Kaffee getrunken, Bonbons gelutscht, mich im Spiegel betrachtet um zu sehen ob die Frisur noch sitzt… Und nun? ...