Direkt zum Hauptbereich

War der Mensch mal intelligent?

Sind die Pflanzen doch viel intelligenter als wir Menschen? 




Die Pflanze (der Baum, die Blumen, der Pilz, Mose, Farne....) sie hat sich in ihrem Ursprung dafür entschieden standhaft zu sein und zu bleiben...sich zwar zu vermehren über Samen und Früchte oder vegetativ...aber ihre Entscheidung ist ein Standort und ist damit in sich selbst alles, Haus, Familie Versorgungssystem, Ebbe und Flut, Wachstum und Verfall, Jahreszeiten, Zyklen, Beständigkeit, Schutz, Geborgenheit, Sozialisation, immer verwurzelt und im Kontakt mit allem..

Im Gegenzug der Kern, die Ursprungs-Zelle des Gehirns, das Ego des Menschen hat sich sozusagen vor Millionen von Jahren dafür entschieden beweglich zu sein, unabhängig, nicht verwurzelt und verbunden, Individuum zu sein....jedoch ist das wirklich intelligenter gewesen, sinnvoller, erfüllender, lebendiger, vielfältiger, interessanter...sind wir Menschen wirklich intelligent? Das einzige was wir mit dem überproportionalen Wachstum des Gehirns schaffen ist eine künstliche Evolution, jedoch keine natürliche, die natürliche haben wir verlassen. Haben wir den Zenit überschritten, waren wir einst intelligent im Handeln und Sein, waren wir einst die intelligenteste Spezies und sind wir heute nur noch dumm und werden immer dümmer., lernen nichts aus Fehlern...verfallen, zerfallen? 

Wir wissen das wir sauberes Wasser zum trinken brauchen um überleben zu können, wir verschmutzen das Wasser tagtäglich. Wir wissen das wir Pflanzen (Bäume, Pilze, Moose, Farne...) zum Leben brauchen, da diese Sauerstoff produzieren, Prozesse erneuern, Nahrung produzieren ohne wir nicht leben können, der Mensch nichts kann...wir holzen alles ab und sind zu faul es wieder neu anzupflanzen oder belassen nicht genug Pflanzen, so das sich die Samen natürlich vermehren könnten oder kreieren Pflanzen die keine Samen mehr produzieren... Wir wissen wir brauchen ein Dach über dem Kopf um uns vor Kälte und Nässe, Krankheiten schützen zu können...wir zerbomben Häuser, wir lassen Häuser zerfallen, wir erhöhen Mieten immer weiter so das viele kein Haus, oder eine Wohnung überhaupt besitzen, lassen es zu das Krankheiten entstehen, das Wut und Kriege entstehen. ...Wir wissen so viel aber die meiste Wissenschaft beschäftigt sich mit Dingen die kein neues Wissen schafft oder Wissen wirklich ernsthaft vertritt sondern eine künstliche Evolution nur befeuert anstatt sie natürlich sein zu lassen, sie natürlich fortschreiten zu lassen...das einzige was wir ernsthaft zu Stande bekommen ist uns gegenseitig immer wieder aufs neue zu bekriegen. Ist es nur, oder nur noch, das: Wir Menschen entziehen uns den Boden der eigenen Existenz anstatt existieren und wirklich Leben und Lieben, wirkliche Wunder erleben und vollbringen zu wollen, intelligent sein zu wollen? Wem bringt es etwas Macht zu besitzen, wenn der Sauerstoff fürs Leben und zum atmen fehlt? 

Wir sind eine verrückte Spezies aber meiner Sicht nach nicht wirklich intelligent!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Laternenträume

Laternentraum Wenn ich tot bin, möchte ich immerhin so eine Laterne sein, und die müsste vor deiner Türe sein und den fahlen Abend überstrahlen. Oder am Hafen, wo die großen Dampfer schlafen und wo die Mädchen lachen, würde ich wachen an einem schmalen schmutzigen Fleet und dem zublinzeln, der einsam geht. In einer engen Gasse möcht' ich hängen als rote Blechlaterne vor einer Taverne - und in Gedanken und im Nachtwind schwanken zu ihren Gesängen. Oder so eine sein, die ein Kind mit großen Augen ansteckt, wenn es erschreckt entdeckt, dass es allein ist und weil der Wind so johlt an den Fensterluken - und die Träume draußen spuken. Ja, ich möchte immerhin, wenn ich tot bin, so eine Laterne sein, die nachts ganz allein, wenn alles schläft auf der Welt, sich mit dem Mond unterhält natürlich per Du. (Wolfgang Borchert) Lantern dream When I'm dead, I would like to anyway be such a lantern, and it should be in front of your door and the pale one Outshine evening. Or...

Ich bin der Engel der Verzweiflung

Ich bin der Engel der Verzweiflung. Mit meinen Händen teile ich den Rausch aus, die Betäubung, das Vergessen, Lust und Qual der Leiber. Meine Rede ist das Schweigen, mein Gesang der Schrei. Im Schatten meiner Flügel wohnt der Schrecken. Meine Hoffnung ist der letzte Atem. Meine Hoffnung ist die erste Schlacht. Ich bin das Messer mit dem der Tote seinen Sarg aufsprengt. Ich bin der sein wird. Mein Flug ist der Aufstand, mein Himmel der Abgrund von morgen. Quelle: Heiner Müller "Werke 1 / Die Gedichte"; Suhrkamp Verlag