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blaue Farbe

bäumt sich auf
Fische gleiten
Wasser
Möwen erschrecken 
Größe Wellen Macht
kreischen aufgebracht
beschimpfen 
das Meer

nicht mehr sacht 
bis zum Horizont
steht es
gebrochen
wild
rasend vor Wut
Tanz der Wellen 
begeht es
das Meer

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Ich kann dir die Welt nicht zu Füßen legen

Ich kann dir die Welt nicht zu Füßen legen Sie gehört mir nicht. Ich werde dir keinen Stern  Pflücken: Ich habe kein Geld für Blumen und keine Zeit Verse zu machen nur für dich: mein Leben Wird so und so zu knapp sein für ein ganzes. Wenn ich dir sage: für dich werd ich alles tun Werde ich dir eine Lüge sagen. (Du weißt es) Ich liebe dich mit meiner ganzen Liebe. Quelle: Heiner Müller "Werke 1 / Die Gedichte"; Suhrkamp Verlag

Ich staune, daß die rote Farbe rot ist

Ich staune Ich staune, daß die rote Farbe rot ist, Ich staune, daß die gelbe gelb erglimmt. Ich staune, daß, was ringsum lebt, nicht tot ist, Und daß, was tot ist, nicht ins Leben stimmt. Ich staune, daß der Tag alltäglich nachtet, Wenn ihm das Licht verwest zur Dämmerung. Ich staune, daß frühmorgens überfrachtet Von Sonnenglück, ein neuer kommt in Schwung. Ich staune, daß durch alle Lebenssprossen Das Männ- und Weibliche geschieden bleibt, Und diese Zwieheit, niemals ausgenossen, Als Wonne unsre Herzensfluten treibt. Mein Staunen ist kein Forschen nach dem Sinn. Mein Staunen ist des Sinnes selbst der Sinn. Nur durch Erstaunung werd ich meiner inne. Ich staune, daß ich staune, daß ich bin Quelle:"F.Werfel - Gedichte aus den Jahren 1908-1945"; Fischer Verlag 1993

Angst und Zweifel

Angst und Zweifel von Erich Fried Zweifle nicht an dem der dir sagt er hat Angst aber hab Angst vor dem der dir sagt er kenne keine Zweifel