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Posts mit dem Label "Fotografie" werden angezeigt.

blaue Farbe

  bäumt sich auf Fische gleiten Wasser Möwen erschrecken  Größe Wellen Macht kreischen aufgebracht beschimpfen  das Meer nicht mehr sacht  bis zum Horizont steht es gebrochen wild rasend vor Wut Tanz der Wellen  begeht es das Meer

Von Westende nach Ostende und wieder zurück

Strauch mit herzförmigen Blättern (Tanka nach altjapanischer Art) von Erich Fried Sommerregen warm: Wenn ein schwerer Tropfen fällt bebt das ganze Blatt.  So bebt jedes Mal mein Herz wenn dein Name auf es fällt.  

Der Einkaufswagen

Im Flussbett gestrandet, weggeworfen als hätte er keine Geschichte, keine Träume...der Einkaufswagen. Vor drei Wochen noch fuhr eine Familie mit ihm im Supermarkt von einem Regal zum nächsten und stopfte ihn voll mit Getränken, Klopapier, Waschpulver, fünf Päckchen Salami, Toast, Käse und Milch... Er hörte die kleine Tochter nach Schokolade betteln, schreiend trug er sie auf seinem Rücken, er hat es ertragen, stillschweigend, hat sich zur Verfügung gestellt als Packesel und nichts verlangt.  Und nun...waren es Familien die ihn so achtlos weggeworfen, in die kalten Fluten des Flusses, auf die nackten Steine und Scherben geschoben...kein Dach mehr über dem Kopf?                                                                                          ...

Ernährungspyramide

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Märchenzeit: "Der Rosenelf" von H. C. Andersen

Mitten in einem Garten wuchs ein Rosenstock, der war ganz voller Rosen, und in einer derselben, der schönsten von allen, wohnte ein Elf; er war so winzig klein, dass kein menschliches Auge ihn erblicken konnte; hinter jedem Blatte in der Rose hatte er eine Schlafkammer; er war so wohlgebildet und schön wie nur ein Kind sein konnte, und hatte Flügel von den Schultern bis gerade hinunter zu den Füßen. O, welcher Duft war in seinem Zimmer, und wie klar uns schön waren die Wände! Es waren ja die blassroten Rosenblätter. Den ganzen Tag erfreute er sich im warmen Sonnenschein, flog von Blume zu Blume , tanzte auf den Flügeln des fliegenden Schmetterlings und maß, wie viele Schritte er zu gehen hatte, um über alle Landstraßen und Steige zu gelangen, welche auf einem einzigen Lindenblatte sind. Das war, was wir die Adern im Blatte nennen, die er für Landstraßen und Steige nahm, ja das waren große Wege für ihn! Ehe er damit fertig wurde, ging die Sonne unter, er hatte auch spät damit angef...

Fotografien sind Momente des Innehaltens

Drücke auf den Auslöser einer Kamera, wo es keine Rolle spielt ob es eine vom Handy ist, analoge oder digitale Kompaktkamera...der Moment zählt, der Blick auf die fokussierten Elemente. Ein Foto machen um später in stillen Momenten Inne zu halten...Beobachter werden, Forscher, Details erkennen die in der Schnelllebigkeit des Lebens übersehen wurden wären. Den Blick für die kleinen Dinge schulen um zu begreifen und staunend fest zu stellen das die kleinen oft unscheinbaren Dinge, Große sind oder sein sein können...die berühren, bewegen,...einen nicht mehr los lassen.

Faltenschlag

Eingegrabener Faltenschlag in der Ritze fest verankert Haut Landkartenfelder, Weggefährten, Sinnflut jeder Gang gekennzeichnet jeder Ort des Verweilen benannt porentief Rausch, Leben, Abgang.

Black and White

In Weiß gehüllt die Dunkelheit im Nacken, schwarz um den Mund blaue Lippen.

Wurfkunst mit Wurmfortsatz

...Skizzieren, bewegen, hin und her schieben, anstoßen, abschaffen...neu strukturieren...fotografieren, philosophieren, weiße Blätter verunstalten und ab und zu den Strich richtig setzen...Bilder einfangen und ausblenden, Farben mischen und Wörter so in den Raum werfen das eventuell auch einer was versteht. Beginnen und Pausieren, atmen und Atem anhalten... Wurfkunst mit Wurmfortsatz!

Bei mir ...

...bei mir geht überhaupt nichts mehr weil sich alles um dich dreht, seit der Himmel jeden Morgen deine Augenfarbe trägt... (Element of Crime )

Fabrikansichten

Gestern Abend im Schein der untergehenden Sonne kletterte ich voller Begeisterung über den Zaun des Fabrikgeländes; mit einer Flasche Bier in der einen, mit der Kamera in der anderen Hand und einer Taschenlampe unterm Arm. Ein wenig zittrig in den Beinen, das Herz schneller pochend in der Brust und mit weit geöffneten Ohren schlich ich mich über den Asphalt, weiter durch die dunklen Katakomben im inneren des Hauses... Ich finde alte Gemäuer mit verborgenen Geschichten wunderbar.